Olivia 18. August 2026 4 Minuten gelesen

Warum Flüssigkeitszufuhr wichtig ist: Ein tiefer Einblick 💧

Wenn Bäcker von „Hydratation“ sprechen, meinen sie einfach die Wassermenge im Teig im Verhältnis zur Mehlmenge, ausgedrückt in Prozent.

Wenn Sie beispielsweise 1000 g Mehl und 600 g Wasser haben, entspricht das 60 % Flüssigkeitszufuhr.

Aber warum ist das wichtig?

Geringe Flüssigkeitszufuhr (55 % – 60 %) 🧱

Dies ist der Standard für neapolitanische Pizza, die in ultraheißen Holzöfen gebacken wird.

  • Handhabung: Sehr einfach zu kneten, zu formen und aufzutragen. Es bleibt nicht an Ihren Händen kleben.
  • Textur: Zäh, robust und klassisch.

Mittlere Flüssigkeitszufuhr (60 % – 68 %) 🥖

Dies ist der perfekte Ort für Pizzas im New Yorker Stil, die im heimischen Ofen gebacken werden.

  • Handhabung: Leicht klebrig, erfordert etwas Mehl auf der Arbeitsplatte, aber beherrschbar.
  • Textur: Außen knusprig, innen weich und luftig.

Hohe Hydratation (70 % – 80 %+) ☁️

Dies wird typischerweise für Pfannenpizzas nach Detroit-Art oder römisches Al Taglio verwendet.

  • Handhabung: Extrem klebrig. Auf traditionelle Weise schwer zu formen; Normalerweise muss man es direkt in einer geölten Pfanne dehnen.
  • Textur: Unglaublich leicht, luftig und fluffig mit offener Krumenstruktur (große Löcher).

Wenn Sie das nächste Mal unseren Pizzateig-Rechner verwenden, erhöhen Sie Ihre Flüssigkeitszufuhr um 2 % und sehen Sie, wie sich dadurch Ihr Backen verändert! 🧪